Im Test: Das Gravel Pit

Auf rennrad-news.de wurde ein großer Vergleichstest mit verschiedenen Gravel Bikes bis 2.200€ vorgestellt; wir waren mit unserem PIT mit von der Partie. Hier lest ihr, wie sich das Drössiger geschlagen hat:

Foto © Thomas Paatz von rennrad-news.de

Das Bike

Das Thema Gravel Bikes ist in aller Munde - denn auch rennrad-news.de und mtb-news.de haben einen genaueren Blick auf diese Gattung von Fahrrädern geworfen. Wie der Name bereits vermuten lässt haben die Gravel Bikes ("Gravel", engl. für Schotter)  ein bevorzugtes Einsatzgebiet: schnelle Wege abseits von Asphalt. Sie sehen zwar erstmal aus wie ihre Rennrad-Verwandtschaft, allerdings heben sie sich durch einige Details durchaus ab: Voluminöse leicht profilierte Reifen sorgen für den Extra-Komfort auf holprigen Wegen, die Scheibenbremsen garantieren den sicheren & schnellen Stopp und dank vieler Ösen und Befestigungsmöglichkeiten kann das Rad auch einfach für's Bikepacking oder z.B. mit Schutzblechen aufgerüstet werden. 

Im Test

Im Test von rennrad-news.de fällt besonders ein Detail des PITs ins Auge: die Panaracer Gravel Kings. Sie heben sich nicht nur durch ihre hervorragende Traktion und die Pannensicherheit von anderen Reifen ab, sondern auch durch ihr Format. Das Gravel PIT ist nämlich das einzige Bike im Test mit Laufrädern im 650B Format. Dadurch können auch deutlich voluminösere Reifen verbaut werden, die für ein Extra an Traktion und Komfort sorgen und damit das Gravel Bike noch etwas "graveliger" machen. 

Dieses Konzept kommt auch bei den Testern sehr gut an - das Gravel PIT gefällt und kann durch ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis, seinen Fahr- und Bikepacking-Qualitäten sowie durch die individuellen Möglichkeiten bei der Farbgestaltung punkten. Drössiger-typisch kann nämlich auch beim PIT selbst über die Farbe von Rahmen & Dekoren entschieden werden. Wer es ausprobieren möchte, sollte mal in unserem Online-Farbkonfigurator vorbeischauen. 

Fazit

"Das Drössiger Gravel Pit führt gelungen den Beweis, dass 650b für den Graveleinsatz viele Vorteile hat. Mehr Komfort und Traktion auf unbefestigten Wegen und wenig Einbußen bei Tempo und Dynamik sprechen klar für das Konzept, das das Gravel Pit gut umsetzt. Zum gutmütigen Tourencharakter des Bikes passt die Vielzahl an Ösen. Die Ausstattung und Verarbeitung liegen auf dem Niveau teuerer Räder [...]

Unser Tuningtipp wären mehr Spacer für eine aufrechtere Sitzposition und ein Roadbike mäßiger Lenker."
(-rennrad-news.de)

Anmerkung

Unter den Kritikpunkten der Tester findet sich der auf den Gravel-Einsatz ausgelegte VentureMax Lenker von Ritchey, der zum Testzeitpunkt am Rad verbaut war. Das Gravel PIT wird mit dem ErgoMax ausgeliefert, der etwas mehr Rise mit sich bringt und auch einen deutlich entspannteren Drop Flare (12° statt 24°) hat. Das heißt, dass man dadurch etwas aufrechter sitzt und auch die Außenkrümmung der Lenkerenden etwas Roadbike-mäßiger ist.

Damit ist der Tuning-Tipp der Tester bereits serienmäßig umgesetzt. :-)

 

Den gesamten Testbericht mit vielen Details und zahlreichen Bildern könnt ihr hier nachlesen.