Testbericht: HTA Pinion 1

"Trail Hardtail mit innovativem Antrieb" - Der Exot unserer Modellpalette wurde von Velomotion genauer unter die Lupe genommen. Hier erfahrt ihr, wie sich das HTA Pinion 1 geschlagen hat.

© Velomotion | Joseph Kuchler

Das Bike 

Zugegeben - mit einem Pinion-Antrieb an einem 29" Trail-Hardtail bedient man definitiv die Nische der Nische. Der Grundstein wurde bereits 2013 gelegt, als man bei einer gemütlichen Runde mit dem ein oder anderen Bier auf die Idee für das Pinion-Bike gekommen ist. Bis zur Serie war es ein langer Weg, aber nicht umsonst ist unser HTA Pinion zu einem besonderen Liebhaberstück unserer 2017er Modellpalette geworden.

Mit 120mm an der Front, 29" Laufrädern und einer Rock Shox Reverb kann man auf dem Trail getrost die Bremsen offen lassen, während das Pinion-Getriebe für ein unvergleichliches Fahrerlebnis sorgt. Die 636% Bandbreite mit absolut fein abgestuften und gleichmäßigen Gangsprüngen machen eine klare Kampfansage an alle herkömmlichen Kettenschaltungen. In Kombination mit dem Gates Carbon Drive Riemen arbeitet das Getriebe außerdem geräuscharm und so gut wie wartungsfrei. 

Das HTA Pinion gibt es in zwei verschiedenen Ausstattungsvarianten. Individualisten haben außerdem die Möglichkeit sich das Getriebe-Bike nach ihren ganz eigenen Vorstellungen aufzubauen. Dafür bieten wir Rahmenkits in verschiedenen Ausführungen an. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei!

Das HTA Pinion 1 im Test

Velomotion hat die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, um unser HTA Pinion 1 ausgiebig zu testen. Ein Blick auf die Ausstattung und Geometrie lässt direkt auf die guten Bergab-Fähigkeiten des Bikes schließen, während das edle P1.18 Getriebe neugierig auf die Fahreigenschaften macht.

Schon nach den ersten Metern wird das außergewöhnliche Pinion-Fahrgefühl deutlich. Das P1.18 Getriebe bietet eine unschlagbare Reichweite und absolut fein abgestufte Gangsprünge, die einen extrem gleichmäßigen und geräuscharmen Schaltvorgang ermöglichen. Wer eine Kettenschaltung gewöhnt ist, passt seine Schaltgewohnheiten etwas an. Das Getriebe lässt sich nämlich unter Last in einen höheren Gang buchsieren, sollte allerdings zum Runterschalten etwas entlastet werden. 

Das Mehrgewicht in Form von Pinion-Antrieb nehmen Getriebe-Fans sehr gern in Kauf, weil sich das gesamte Gewicht schön auf die Fahrradmitte konzentriert; der Ballast in Form von Kassette und Schaltwerk entfällt am Hinterrad komplett. Das sieht nicht nur schicker aus, sondern spielt gerade im Downhill seine Qualitäten aus; durch das zentrale Gewicht wird das Bike enorm laufruhig und lässt sich auch auf fiesen Strecken leicht handeln. Außerdem entfallen die ganzen Klapper-Teile – das Getriebe ist arbeitet fast geräuschlos und ist auch weniger anfällig; das Risiko von Aufsetzen oder Hängenbleiben ist so gut wie passé und man spart sich auch jegliches Nachjustieren der Schaltung. 

Das Fazit der Redaktion:

"Das Drössiger HTA Pinion 1 ist ein Exot. Mit dem Pinion-Getriebe und einer eher auf Trail-Ballern denn gemütliches Touren ausgelegten Geometrie wagt man durchaus einiges beim deutschen Hersteller. Die Rechnung geht aber auf - zumindest zum großen Teil. In der Trailabfahrt macht das Bike richtig Laune und der quasi wartungsfreie Antrieb ist eine feine Sache."

 

Ausgiebige Informationen und den gesamten Testbericht gibt es hier:

Velomotion